EINWEIHUNG DER ERSTEN MOBILEN MBOX AM BAHNHOF ETTELBRÜCK

Der 10 Februar 2017

mBox: Gesicherte Fahrradbereiche

Am 9. Februar 2017 hatte der Verkéiersverbond das Vergnügen, in Anwesenheit des Staatssekretärs für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur, Camille Gira, am Bahnhof Ettelbrück die erste mobile mBox des Großherzogtums einzuweihen. Beim mBox-Service des Verkéiersverbond werden kostenfrei überdachte Abstellplätze für Fahrräder zur Verfügung gestellt.

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Gira betonte die Bedeutung des multimodalen Ansatzes der Mobilität von morgen sowie die zentrale Rolle des Fahrrads als Fortbewegungsmittel für Strecken unter fünf Kilometern. Die Einrichtung dieser mobilen mBox in der Nähe des Bahnhofs Ettelbrück ist ein Service im Vorfeld der Arbeiten zum Bau des neuen Bahnhofs. Das zukünftige Gebäude wird später schließlich eine feste mBox umfassen. Die Bedeutung, die der sanften Mobilität beigemessen wird, hat außerdem zur Einrichtung einer Einheit für sanfte Mobilität innerhalb der Abteilung für Verkehr im Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur angeregt, sowie zur Bildung einer Gruppe von Personen innerhalb der Straßenbauverwaltung, die sich speziell mit der nachhaltigen Mobilität beschäftigen.

Gilles Dostert, Generaldirektor des Verkéiersverbond, erklärte, dass das Konzept der gesicherten Fahrradabstellanlagen keine luxemburgische Erfindung ist und weltweit bereits verschiedene Versionen bestehen. Was das mBox-Konzept so besonders macht, ist die Zertifizierung der Anlagen durch den Verkéiersverbond sowie die zentralisierte Verwaltung des Zugangs zu den Bereichen. 

Die CFL betonte die Bedeutung des Fahrrads als Fortbewegungsmittel, mit dem die Reisenden zu den Bahnhöfen kommen. Die Mitnahme des Fahrrads im Zug ist weiterhin möglich und kostenfrei und bietet den regelmäßigen Fahrgästen eine zusätzliche Option für eine gute Planung ihrer Mobilitätskette. Die CFL plant außerdem, an den Bahnhöfen nach und nach diesen praktischen und kostenfreien Service einzurichten. Tatsächlich wird zusätzlich zu den neun bereits im ganzen Land verteilten mBox-Anlagen 2017 noch ein weiteres halbes Dutzend hinzukommen. 

Das mBox-Konzept bietet also ein erhebliches Potenzial und richtet sich sowohl an öffentliche Bauherren als auch an Gemeinden. Die neuen vom Land geplanten Umsteigeplattformen werden übrigens sofort mit diesem Service ausgestattet.

Das mBox-Konzept

Die gesicherten Fahrradabstellanlagen bieten für die Radfahrer einen besseren Schutz ihrer Räder vor Diebstahl und Vandalismus. So können sie ihr Fahrrad tagsüber oder auch nachts in aller Ruhe stehen lassen. Die Abonnenten haben jederzeit Zugang zu den Anlagen. Die mBox-Bereiche befinden sich hauptsächlich in unmittelbarer Nähe der öffentlichen Verkehrsmittel, um die Übergänge zwischen Fahrrad und Bus oder Zug zu erleichtern.

Seit der Einrichtung der ersten mBox im September 2014 wurden neun mBox-Anlagen für die multimobilen Radfahrer eröffnet und 2017 wird sich die Zahl verdoppeln. Die Inhaber einer mKaart können den Zugang zur mBox über den Online-Schalter des Verkéiersverbond mShop.lu beantragen. Die Nutzer können dafür auch an die Schalter der Mobilitéitszentral am Hauptbahnhof Luxemburg-Stadt gehen. Es ist lediglich eine rückzahlbare Kaution in Höhe von 20 € zu hinterlegen. Der mBox-Service ist kostenlos. 

Weitere Informationen auf www.m-box.lu