FRANÇOIS BAUSCH PRÄSENTIERT DIE ERGEBNISSE EINER UMFRAGE ÜBER SANFTE MOBILITÄT IN LUXEMBURG

Der 29 Januar 2015

Sanfte Mobilität

Am 28. Januar 2015 präsentierte François Bausch die Ergebnisse einer in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS-Ilres durchgeführten Umfrage über sanfte Mobilität (Fußgänger, Fahrräder) in Luxemburg. „Es handelt sich um die erste Umfrage im Großherzogtum zur Haltung der Einwohner und Grenzgänger gegenüber der sanften Mobilität und zu ihrer Einschätzung der bestehenden Infrastrukturen“, erklärte der Minister.

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Seit Februar 2014 arbeitet im Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur eine von Christophe Reuter koordinierte Einheit für „sanfte Mobilität“, parallel zu der von Thierry Schwartz geleiteten Abteilung für nachhaltige Mobilität der Straßenbauverwaltung. Die beiden Stellen sind gemeinsam für die Entwicklung einer umfassenden Infrastruktur für die umweltfreundliche Mobilität verantwortlich.

Eine nächste Etappe zeichnet sich bereits ab: Der Gesetzesvorschlag zum nationalen Fahrradwegenetz wird Ende Februar auf der Tagesordnung der Abgeordnetenkammer stehen.

Insgesamt hat die Umfrage gezeigt, dass im Laufe des vergangenen Jahres 60 % der Einwohner ein Fahrrad genutzt haben und es gerne mehr nutzen würden. 2014 waren im Großherzogtum etwa 325.000 Fahrräder unterwegs, was vergleichbar ist mit der Zahl der bei der Nationalen Gesellschaft für Kfz-Verkehr registrierten Personenkraftwagen (SNCT – Société nationale de côntrole technique).

„Die Ergebnisse sind ein wichtiges Instrument für die Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und den Gemeinden, wenn es darum geht, die Bedingungen im Bereich der sanften Mobilität in städtischen Umgebungen in Luxemburg zu verbessern“, machte François Bausch deutlich.