KEEN HANDY OP DER STROOSS

Der 09 Mai 2017

Neue Kampagne

Am 2. Mai 2017 präsentierte François Bausch, Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur, gemeinsam mit den Verantwortlichen der Sécurité Routière, der Großherzoglichen Polizei, der Generalstaatsanwaltschaft und des Nationalen Instituts für Statistik und Wirtschaftsstudien Statec die Verkehrsunfallbilanz 2016 und die neue Sensibilisierungskampagne „Keen Handy op der Strooss“.

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François Bausch nannte zunächst die wesentlichen Fakten der Verkehrsbilanz 2016 im Großherzogtum: den Anteil der durch Geschwindigkeit verursachten tödlichen Unfälle von 35 % (Rückgang um 10 % im Vergleich zu 2015) sowie den Anteil der durch Fahren unter Alkoholeinfluss verursachten tödlichen Unfälle von 14 % (Rückgang um 16 % im Vergleich zu 2015). „Im Allgemeinen lässt sich bei den hauptsächlichen Indikatoren also ein erheblicher Rückgang feststellen, sicherlich das Ergebnis der Maßnahmen des seit drei Jahren bestehenden runden Tisches zur Verkehrssicherheit und der Kontrollen der Polizei im Außendienst“, schlussfolgerte François Bausch. „Im Vergleich zu 2015 ist die Anzahl der Toten um 4 gesunken (32 im Vergleich zu 36 im Jahr 2015) und die der Verletzten um 70 (249 m Vergleich zu 319 im Jahr 2015). Die Bilanz 2016 ist also eher ermutigend und wir setzen unseren Kampf gegen die Unsicherheit auf den Straßen fort, immer mit der Vision Null als Ziel vor Augen, also null Tote und null Schwerverletzte auf unseren Straßen.“

Um diese Maßnahmen zu stärken und angesichts der zunehmenden Nutzung des Handys am Steuer, hat der Minister eine Sensibilisierungskampagne ins Leben gerufen, die zum Ziel hat, bei den Fahrern und Fußgängern Bewusstsein für die Gefahren in Verbindung mit dem Telefon zu schaffen, sei es während des Fahrens mit dem Auto, dem Bus oder Lkw, oder mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Diese Kampagne entstand in Zusammenarbeit mit der Sécurité Routière und der Großherzoglichen Polizei.

Die Kampagne „Keen Handy um Steier“ beginnt am 4. Mai 2017 und dauert drei Wochen. Vermittelt wird sie über 45 Straßenschilder auf unseren Straßen, 80 städtische Schilder, „full back“-Darstellungen auf 15 Bussen des RGTR-Netzes, 3.500 A3-Plakate in den Verwaltungen und öffentlichen Gebäuden, Werbebanner/mobile Banner und schließlich Spots im Radio und Kino.